Doomscrolling: Warum wir nicht aufhören können

Doomscrolling macht uns unglücklich, gestresst und überfordert unser Gehirn. Erfahren Sie, warum es so schwer ist, damit aufzuhören – und wie Sie Ihre Psyche vor der digitalen Flut schützen können.

Warum wir nicht aufhören können, schlechte Nachrichten zu lesen

Sie greifen morgens zum Handy, scrollen durch die News und plötzlich sind 30 Minuten vergangen – voller schockierender Schlagzeilen, Krisenmeldungen und Negativität. Willkommen im Doomscrolling! Unser Gehirn ist darauf programmiert, auf potenzielle Gefahren zu reagieren. Genau deshalb ziehen uns schlechte Nachrichten magisch an – selbst wenn sie uns emotional auslaugen.

Die psychischen Folgen des Doomscrollings

Durch das ständige Konsumieren negativer Nachrichten geraten wir in einen Dauerstressmodus. Unser Gehirn wird überflutet mit Informationen, die es nicht sofort verarbeiten kann. Die Folgen:

  • Erhöhte Angst und Stressgefühle
  • Konzentrationsprobleme und mentale Erschöpfung
  • Schlafstörungen und Antriebslosigkeit
  • Gefühl der Hilflosigkeit

Wie Sie sich vor der digitalen Überlastung schützen

  • Mentale Diät: Reduzieren Sie Ihre Nachrichtenkonsumzeit bewusst auf wenige Minuten pro Tag.
  • Informationspausen einlegen: Lassen Sie Ihr Gehirn atmen, indem Sie sich täglich „scrollfreie“ Zonen schaffen.
  • Bewusst loslassen: Fragen Sie sich: „Bringt mich diese Information weiter oder macht sie mich nur ängstlich?“
  • Auf positive Inhalte setzen: Füllen Sie Ihre Timeline mit inspirierenden oder hilfreichen Themen.

Unsere mentale Gesundheit verdient Schutz – genau wie unser Körper. Bewusstes Scrollen kann helfen, den Kopf klar und das Herz ruhig zu halten.

Psychologische Beratung online

Falls Sie sich oft überfordert fühlen, können wir Ihnen in unserer psychologischen Online-Beratung helfen, gesündere digitale Gewohnheiten zu entwickeln.

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